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Abstand halten, nicht schuppsen und auf toten Winkel achten

Prackenbach, den 17.09.2018

Verkehrsexpertinnen PHMinnen Karin Simmet und Verena Kauer bei den ABC-Schützen in der Grundschule

 

Prackenbach. Da in diesen Tagen wieder der Ernst des Lebens in der Schule begann und dabei die kleinen ABC-Schützen besonders gefährdet sind, werden die Autofahrer gebeten, im Straßenverkehr auf die Kinder zu achten. Desgleichen bemüht sich auch heuer wieder die Verkehrswacht um die Schüler im Straßenverkehr, denn viele sind täglich mit dem Schulbus unterwegs und immer wieder kommt es an den Bushaltestellen zu gefährlichen Situationen.

 

So besuchten am Mittwoch die beiden Verkehrsexpertinnen PHMinnen Karin Simmet und Verena Kauer von der Polizeiinspektion Viechtach die kleinen Schulanfänger, um sie am und im Bus auf das richtige Verhalten aufzuklären und sie mit ihrer Sportlehrerin Eva-Maria Hauptmann kindgerecht über ihre Gefahren zu unterrichten.

Mit einem Guten Morgen begrüßten die 14 „Verkehrsdetektive“ der 1. Klasse die freundlichen Polizistinnen auf dem Parkplatz der Grundschule, wo gerade der Schulbus mit Doris Dorostkar vorfuhr. Dann erzählten die Polizistinnen den Kindern viel Wissenswertes über das Verhalten im und am Bus. Ein wichtiger Punkt war dabei das Einhalten des Sicherheitsabstandes, wenn der Bus vorfährt. „Bleibt hinter der Sicherheitslinie stehen“ mahnte Karin Simmet. Ist keine Linie vorhanden, sollten sie zwei Schritte vor dem Bordstein stehen bleiben, denn man könnte vom Bus angerempelt werden oder schlimmsten Falls über die Zehen rollen, das wäre nicht „lustig“, wenn man bedenkt, dass ein Bus 12 to wiegt.

Habt ihr schon was vom toten Winkel gehört, fragte die Polizistin. Dann wurde ihnen erklärt, wo es am Bus am gefährlichsten ist. Um es ihnen anschaulich zu machen, durften drei Kinder Busfahrer spielen. Und siehe da, die kleine Antonia und anschließend die beiden Schulkameraden sahen von ihren Mitschülern, die sich einmal vorne, hinter oder seitlich des Buses aufstellten, keinen einzigen.

 

Dann demonstrierten die Ordnungshüterinnen das Einsteigen in den Bus. Schön der Reihe nach aufstellen. Aber das beherrschten die Schüler ja schon ganz gut, wurden sie gelobt. Nicht drängeln, gleich hinsetzen und die Schultasche zwischen die Füße auf den Boden stellen. Herumtollen ist nicht gefragt und auch mit dem Fahrer sprechen ist ebenfalls nicht gestattet. Sicher aber freut er sich über einen guten Morgen oder „Grüß Gott“ meinte die Polizistin. Beim Aussteigen gilt dasselbe wie beim Einsteigen. Erst ein- oder aussteigen wenn der Bus angehalten hat, so gibt es mit Sicherheit keine Probleme. Zum Schluss bedankte sich Eva-Maria Hauptmann bei den Polizistinnen und erwähnte dankend die Reflektoren, die ihnen die Ordnungshüter mitgebracht hatten. Diese leuchten am Arm oder an der Tasche, so dass man die Kinder schon von weitem sieht.

 

im Anschluss besuchten die Verkehrsexpertinnen noch die Schüler der 4. Klasse und klärten sie über die Radfahrprüfung auf, die in nächster Zeit über die Bühne geht.

Zunächst steht eine dreimalige Übung an, außerdem sollten sie funktionierende Fahrräder haben und was ganz wichtig ist, einen Fahrradhelm. Denn der Kopf soll geschützt sein, sollte es zu einem Sturz kommen. Jeder Schüler hatte seinen Fahrradhelm mitgebracht, welche von den Polizistinnen begutachtet und angepasst wurden, dass sie auch richtig sitzen.

Rektorin Katrin Hartl dankte den Verkehrsexpertinnen für ihre Aufklärung der Kinder, die sich jetzt schon auf die Radfahrprüfung freuen.

 

Fotos: 1 – Radfahrhelme werden anprobiert, Karin Simmet und Verena Kauer, 2 – die 1. Klasse übt den Ausstieg aus dem Bus, 3 – Toter Winkel wird demonstriert vor dem Bus, 4 – hinter dem Bus, 5 – Kinder horchten aufmerksam zu – (Hauptmann), 7 - Helme müssen sitzen. (in der 4. Klasse)

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Abstand halten, nicht schuppsen und auf toten Winkel achten

Fotoserien zu der Meldung


Polizei in der Schule 2018 (17.09.2018)